Neuigkeiten vom TriTeam TSG Sprockhövel

                                                                      

Racebericht Lüdenscheid

Die ganze Woche haben wir vier Ligastarter (Michael Czibor, Dietmar Klupsch, Volker Dresel und ich, Uli Karge) sowie Christian Koch als Einzelstarter auf das Wetter geschaut, es sollte zwar kalt werden, aber dabei trocken bis sonnig sein.

Am Samstag ging es dann früh morgens ins Sauerland, auf dem Weg kurz vor dem Zielort machte dann mein Auto Alarm, 3 Grad Außentemperatur.

Kurz vor dem Start kam dann die Sonne raus, aber die Temperatur immer noch einstellig. Ich hatte mir schön den Neoprennierengurt und die Softshell Laufjacke zurecht gelegt, auch wenn es für die Sprint Distanz tödlich für die Zeit sein würde.

Dann der Schwimmstart, alles gut, aber ich durfte 50m mehr Schwimmen, zwar unter Protest, aber wie ich mich am Ende belehren ließ, ist jeder für seinen Wettkampf allein verantwortlich.

Auf der Radstrecke gab es dann noch ein junges Mädel, dass wirklich Triathlon lebte, bei unter 10 Grad mit nassen Badeanzug und freiem Rückenteil, Respekt.

Dann das Laufen, nach 2 Radrunden kamen 3 Laufrunden, ungewöhnlich aber wahr. Diese wurden dann Micha zum Verhängnis, er hatte als einziger die Ausschreibung gelesen und wusste, dass er am Ende 3 Gummis benötigte. Wir anderen haben nur die Runden gezählt und waren nach 3x bergauf/bergab mit 2 Gummis im Ziel und Micha....

Aber zum Ausgleich wurde Volker, trotz voller 3 Laufrunden eine super offizielle Laufzeit zugeordnet. Naja diesen Triathlon muss man mögen.

Christian hat dies freiwillig gemacht, sein Vorteil, es wurde zu seinem Start ein wenig wärmer. Christian hat uns mal eben 5 min auf den Rad abgenommen, wir müssen halt auch einen starken Ersatzmann für die Liga haben.

Christian (freier Start) 1:24:50h
Uli 1:29:42h
Dietmar 1:35:46h
Micha 1:36:23
Volker 1:36:35

Uli Karge

 

 

Und alles nur wegen einer Pizza….

Es muss letztes Jahr im Herbst gewesen sein, Sabine und Iris gingen regelmäßig schwimmen und wollten mich überzeugen, dass das Spaß machen könnte. Komm mit und es gibt anschließend auch Pizza. Ja, das war ein Angebot, da konnte ich nicht nein sagen. Nach dem Schwimmen war klar, das war nix, eine Bleiente kann besser schwimmen als ich. Ich meldete mich zu einem Schwimmkurs für Erwachsene an und mein Ehrgeiz war entfacht. Etwa zeitgleich hat sich Jens Güntner bereit erklärt, das Schwimmtraining beim TSG TriTeam zu leiten. Schnell brachte mir mein Geplansche  den Spitzname „Frau Antje“ (Walross vom NDR) ein. Es muss wieder bei einer gemütlichen Pizza gewesen sein, wir können Laufen, wir können Radfahren und das mit dem Schwimmen geht ja auch irgendwie. Wir starten bei einem Triathlon

Gesagt, getan. Am 26.05.2013 startete ich in Gladbeck. Die Wassertemperatur lag bei ca. 23 °C die Außentemperatur bei ca. 8 °C und es war am Regnen. Mit 7 weiteren Frauen startete ich in einem 50 Meter Becken und schaffte die 500 Meter in 12 Minuten. Raus aus dem Becken, was gar nicht so einfach war. Der Beckenrand ist sehr hoch und ich schürfte mir mein Bein auf. Schnell rüber zur Wechselzone. Barfuß durch den Wald. Wo hatte ich mein Fahrrad abgestellt? Hier sah doch gerade alles noch ganz anders aus. Schnell umziehen. Fahrrad von der Stange runter und zur Radstrecke laufen. Und los ..... oder doch nicht. Die Kette lag daneben. Mist. Kette drauf und los. 4 Runden, inzwischen regnete es in Strömen. Die 22 Km waren fast flach und es lief richtig gut. Auf dem Weg zur Wechselzone hätte ich fast noch den Ordner mit der roten Fahne umgefahren, weil ich viel zu schnell in den Bereich reingefahren bin. Schnell das Fahrrad wieder auf die Stange gehängt, Helm ab, nasse Jacke aus, T-Shirt im Laufen angezogen, Startnummer nach vorne und schon ging es auf die 2 x 2,5 km Runde. Die Strecke war größtenteils im Wald und ich merkte vom Regen fast gar nichts. Vom Radfahren war ich eh schon völlig eingesaut, da kam es auf das Bisschen auch nicht mehr an. 1te Runde geschafft, auf zur 2ten. Die Beine machten super mit, nichts tat weh. Und da passierte es. Beim Übergang in den Wald übersah ich eine Pfütze, noch während ich dachte, jetzt fällst du, lag ich auch schon auf dem Boden. Eine Läuferin hielt an und ein offizieller Helfer war auch sofort zur Stelle und half mir aufzustehen. Und weiter, nicht drüber nachdenken. Kurz vor Ende der Laufstrecke war der Helfer bei mir und erkundigte sich bei mir, ob ich wirklich weiterlaufen könnte. Ich sagte ja, alles okay. Im Ziel wusste ich auch, warum er fragte, neben der kleinen Schürfwunde vom Beckenrand, waren mehrere blutende Schürfwunden vom Sturz dazu gekommen. Es sah dramatisch aus. Weiter zum Ziel, nur noch 1 KM, dann hatte ich es geschafft. Und da war auch das Ziel und eine Bombenzeit für einen 5 KM Lauf. Im Ziel sah ich dann das Blut und schon tat alles weh. Das DRK säuberte meine Wunden und klebte großzügig Pflaster drauf. Und nun? NOCHMAL, das macht Spaß. 

"Frau Antje" oder Trilady Jo

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