Neuigkeiten vom TriTeam TSG Sprockhövel

                                                                      

29. Sassenberger Triathlon am 07.08.2016

„Tanja, Sassenberg ist super“ haben sie gesagt, „melde dich unbedingt an“ haben sie gesagt, aber dass ich dafür mitten in der Nacht aufstehen muss, das hat natürlich keiner gesagt. Es ist Wettkampfsonntag. Mein letzter Triathlon in dieser Saison. Diesmal ein Start außerhalb der Liga. Auch Johannette und Christian sind dabei. Außerdem konnte ich meinen besten Freund Marko davon überzeugen diese Saison doch zumindest an einem Wettkampf teilzunehmen. Marko und ich starten auf der Volksdistanz (650m – 23 km – 5,3 km) Jo hat sich für die olympische Distanz gemeldet (1,5 km – 44 km -10km) und Christian startet auf der Grand Prix Strecke (1,7km-67km-15km).

Marko startet als Erster. Er ist ja auch schon lange vor Ort. Mit seinem umgebauten RTW hat er bereits auf dem Gelände übernachtet. Wie praktisch, denn sein Parkplatz ist direkt an der Wechselzone, während Jo, Christian und ich schon die ersten Kilometer auf dem Weg zur Anmeldung zurücklegen  Lächelnd.
Marko‘s Start ist um 09.30 Uhr. Mein Sprung ins kalte Nass steht nur 10 Minuten später an. Jo und Christian habe ich bereits in der Wechselzone verloren. Auf geht’s. Da stelle fest, dass sich ein Gummi meiner Schwimmbrille verabschiedet hat. Natürlich habe ich keine Ersatzbrille dabei. Langsam gerate ich in Panik. Freiwasserschwimmen mit defekterer Brille. Das kann ja was werden. Doch dann sehe ich sie, meine Teamkollegen, Christian, Uwe (heute zum Fotos machen angereist) und Jo. Tatsächlich hat Jo ihre Schwimmbrille dabei. Mein Start ist gerettet. Mein erstes Freiwasserschwimmen. Es herrscht Gedränge. Ich bekomme den einen oder anderen Tritt ab, aber ich schlage zurück und es läuft besser als erwartet. Marko ist natürlich schon lange auf dem Rad als ich aus dem Wasser komme.  Die Radstrecke ist flach, aber windig. Ich brauche ein wenig länger als geplant. Muss am Wind liegenJ. Danach geht’s zum Laufen. Die Strecke verläuft über den Campingplatz. Die Camper machen richtig Stimmung. Feuern jeden an und spritzen mit Wasserschläuchen. Trotzdem bin ich froh also ich nach 1 Stunde und 39 Minuten im Ziel ankomme. Hier wartet schon Marko auf mich. Er hat die Volksdistanz nach 1 Stunde und 25 Minuten beendet. Als Belohnung futtern wir uns quer durch das reichhaltige Finisherbuffet.
Mittlerweile ist auch Christian auf der Strecke und Jo wird auch gleich starten.
Auf dem Weg zurück in die Wechselzone treffe ich Uwe, mit dem ich mir den Lauf von Christian angucke. 3 Runden über den Campingplatz sind zu absolvieren. Nach nur 3 Stunden und 39 Minuten treffen wir Christian im Ziel. Mit dieser Zeit belegt er Platz 5 in seiner Altersklasse, sowie Platz 49 in der Gesamtwertung.  Wir gratulieren Christian und  gehen wieder Richtung Wechselzone. Nach einer super Schwimmzeit kommt Johannette eher als erwartet mit dem Bike an. Den kleinen Zeitverlust beim Wechsel (kurzzeitiger Orientierungsverlust), kann sie also super ausgleichen. Ich und Uwe wandern wieder Richtung Ziel. Am Zielbereich angekommen verpassen wir Jo glatt auf der ersten Runde. Da war sie schneller unterwegs als gedacht. Mit einer super Zeit von 3 Stunden und 2 Minuten finished Johannette ihre olympische Distanz. Mittlerweile hat sich ein weiterer TriTeamler  zu uns gesellt. Markus hat die Volksdistanz absolviert. Wir gratulieren uns.  Ein toller Abschluss für meine erste Triathlonsaison. Bei klasse Wetter mit Sonnenschein.  Fazit: Recht hattet ihr als ihr gesagt habt „Sassenberg ist super“.
Und jetzt noch schnell: Ein großes Dankeschön an Caro und Uwe für die tollen Erinnerungsfotos.
Tanja

Erlebnis Mauerweglauf

Laufen gegen das Vergessen! Der Mauerweglauf ist ein 100 Meilen-Lauf, den man als Einzelläufer/in und als Staffel laufen kann. Er führt, den Verlauf der ehemaligen Mauer nachzeichnend, rund um das ehemalige West-Berlin.
Nach der Ankunft treffe ich meine drei Mitläufer und gehen wir zur Pastaparty und anschließend zum Briefing. Dort erhalten wir von dem Gesamtorganisator Hajo Palm und dem Rennarzt Carsten Bölke noch wertvolle Tipps u. a. in Bezug auf die Markierung der Strecke und das Verhalten im medizinischen Notfall.
Am nächsten Morgen beginnt der Tag sehr früh, um 6:00 Uhr schicke ich meinen Mann als Einzelläufer auf die Strecke. Ich melde mich gleich in der Küche, um hier als Helferin für die Startläufer der Staffeln und die Helfer zu sorgen. Auch die Helfer/innen werden am Ende Unglaubliches gleistet und ihren persönlichen Ultra erlebt haben! Am Brandenburger Tor, das dieses Jahr erstmalig durchlaufen werden kann, müssen die Läufer eine Mauer "weglaufen". Jeder nimmt von der dort aufgebauten Mauer einen Ziegel mit und trägt ihn durch das Brandenburger Tor. Auch diese Aktion soll Zeichen gegen das Vergessen setzen.
Gegen Abend mache ich mich auf den Weg zum Wechselpunkt beim Ruderclub Oberhavel in Henningsdorf. Dort werden die Schlussläufer, zu denen ich gehöre, in den Lauf einsteigen und die letzten 34 km bis zum Ziel laufen. Ich treffe HaWe Rehers, einen sehr erfahrenen Ultraläufer, der bei allen bisherigen Auflagen dieses außergewöhnlichen Laufes dabei war und im nächsten Jahr seinen 70. Geburtstag feiert. Aus diesem Grund hat er den Entschluss gefasst, dass er dieses Jahr letztmalig dabei ist.
Jetzt ist auch Roland da, der mir den Zeitnahme-Chip übergibt und mich mit den besten Wünschen für einen guten Lauf auf die Strecke schickt. Ich laufe los, hinein in eine tiefschwarze Nacht. Hin und wieder sieht man Signalwesten und die Stirnlampen anderer Läufer/innen. Die Helfer/innen an den Verpflegungsposten sind total nett und aufmerksam, obwohl es ja auch für sie bereits eine lange Nacht war.
Ich laufe weiter, eine ganze Weile durch Wald und Natur und komme dann irgendwann wieder in die Stadt. Kurz vor dem Ziel überholt mich ein Einzelläufer und gratuliert mir schon zu meiner tollen Leistung. Ich wundere und freue mich gleichzeitig! Dann bin ich wieder am Stadion angelangt und Simone und Ralf warten auf mich, damit wir gemeinsam die Stadionrunde bis ins Ziel laufen können. Roland kann leider nicht dabei sein. Sein Wecker war nicht laut genug! Wir freuen uns über das Finish, das tolle Finisher-Shirt und ein kühles Erdinger zur Belohnung.


Mittags ist die Siegerehrung. Hajo Palm, der Gesamtorganisator, dankt in seiner Rede den Unterstützern der Veranstaltung und auch den Helfern/innen an der Strecke und im Stadion. Es gibt einen tosenden Applaus der Teilnehmer und ich habe eine dicke Gänsehaut! Wir bekommen unsere Medaillen und die Urkunden von einem Vertreter der Stadt Teltow überreicht. Die Stadt Teltow ist besonders engagiert in diesem Lauf und das Maueropfer, dem in diesem Jahr besonders gedacht wird, kommt aus Teltow. Es ist Karl-Heinz Kube, der als 17jähriger bei einem Fluchtversuch sein Leben gelassen hat.
Dann beginnt die Siegerehrung der Einzelläufer und Rainer Eppelmann, der ehemalige DDR-Bürgerrechtler und Schirmherr der Veranstaltung spricht eindringliche Worte gegen das Vergessen dieses Teils der deutschen Geschichte. Neben einigen anderen Offiziellen wie den Innensenator für Sport der Stadt Berlin, ist auch Karin Gueffroy anwesend. Sie wird als Mutter des letzten erschossenen Maueropfers Chris Gueffroy und Mutter des Mauerweglaufs vorgestellt. Chris Gueffroy hatte in der Annahme der Schießbefehl sei aufgehoben, im Jahr 1989 kurz vor der Öffnung der Mauer sein Leben bei einem Fluchtversuch verloren. Chris Gueffroy ist beim 2. Mauerweglauf geehrt worden und seitdem ist seine Mutter immer bei der Siegerehrung dabei, um den Läufern/innen Medaillen und Urkunden zu überreichen. So geht ein tief unter die Haut gehendes Wochenende in Berlin zu Ende und ich weiß, dass ich hier gerne wieder hinkommen würde.

Iris

Triahletin des TriTeam TSG Sprockhövel finished in Kamen, Dortmund und Hamburg
Mein absolutes Saisonhighlight war der Start in Hamburg, bei dem Hamburg Wasser World Triathlon am 17. Juli. Ich hatte mich für die olympische Distanz angemeldet (1,5 – 40 – 10). Der Sonntag fing mit fiesen Regen an, klarte ab 8:30 Uhr auf und die Sonne kam durch. Ab 7:00 Uhr gingen die ersten 170 Starter in die 19 °C kalte Alster. Danach folgte alle 8 Minuten eine neue Startergruppe mit je 170 Startern. Mein Start war um 09:24 Uhr. Beim Schwimmen fand ich den optimal Kurs und hatte bereits nach 35:20 Minuten wieder festen Boden unter den Füßen. In der Wechselzone ging es zu wie in einem Bienenstock. Die wellige, aber windige Radstrecke war gut zu fahren und so konnte ich bereits nach 1:21:47 zum Laufen an der Alster wechseln. Überglücklich kam ich nach 03:10:40 am Hamburger Rathausplatz an. Dort wartete meine Team- und Trainingskollegin Tanja Käsebier auf mich.
Mit der Altersklassenplazierung (47 von 92) bin mehr als zufrieden.


Nach dem Zieleinlauf in Hamburg

15. PSD-Bank-Triathlon in Dortmund
In Dortmund,  beim 15. PSD-Bank-Triathlon, bin ich am 26. Juni auf der olympischen Distanz gestartet. Nach 1.500 Meter Schwimmen im Dortmund-Ems-Kanal, 40 Km Radfahren und 10 Km Laufen im Fredenbaumpark war ich nach 03:07:30 glücklich und zufrieden im Ziel. Nach dem Duschen wartete eine Überraschung auf mich. Herr Dauben (Vater von Conny Dauben) suchte mich bereits, da ich aufs Treppchen durfte. In meiner Alterklasse habe ich den 3. Platz belegt. Stolz nahm ich die Präsente entgegen.


3. Platz in Dortmund

32. Sparkassen Triathlon in Kamen
Beim 32. Sparkassen Triathlon in Kamen startete ich am 12. Juni auf der Volksdistanz in die Triathlonsaison.
Nach 500 Meter Schwimmen, 24 Km Radfahren und 5 Km Laufen war ich nach 1:34:09 im Ziel.
Damit habe ich Platz 8 in meiner Altersklasse und Platz 35 in der Gesamtwertung belegt.  

Jo



 

TriTeam TSG Sprockhövel stellt zwei Stadtmeisterinnen im Schwimmen und einen Vizestadtmeister
Am 18. Juni wurden die Stadtmeisterschaften im Schwimmen im Sprockhöveler Freibad durch die DLRG Ortguppe Haßlinghausen ausgerichtet.
Die Triathleten des TriTeams Katrin Preuß und Johannette Loose sicherten sich die Titel der Stadtmeisterinnen in der jeweiligen Altersklasse.
Christian Koch erschwomm sich den Titel des Vizestadtmeisters.

 

3. Ligastart für das TriTeam
27. Mark E Triathlon Altena


Mein Wecker klingelt um 05.30 Uhr, viel zu früh wie ich finde, aber was tut man nicht alles für den Sport. Also stehe ich auf, kontrolliere meine Tasche und mache mich bereit für meinen dritten Liga-Start in Altena. Um 07.00 Uhr morgens steht Uli bei mir vor der Tür und es geht in Richtung Sauerland. In Altena angekommen wartet bereits Marc (kurioserweise überpünktlich) auf uns. Das Wetter scheint wie angekündigt  uns Triathleten wohlgesonnen zu sein.
Auf geht’s zum Bike Check-In. Alles läuft Problemlos nichts vergessen, nur die Nummer auf die falsche Seite geklebt, aber die Wettkampfrichter sind noch gnädig. Wir richten unsere Radwechselzone ein. Unglaublicher Weise dürfen in Altena nur genau 4 Gegenstände dort platziert werden, das Rad, eine Brille, der Helm und Schuhe. Alles weitere (selbst Socken und Starnummer) ist strikt verboten. Verstöße werden mit gelben Karten geahndet. Mehrfach ertönen Durchsagen, das alles vom Rad zu entfernen ist. Die Stimmung ist leicht angespannt, da niemand mit dieser Regelung zufrieden scheint. Auch wir halten uns schließlich an die Regeln und platzieren alles Weitere in unsere Laufwechselzone.
Der Regen der Vortage lässt die gesamte Wechselzone, welche sich auf einer Wiese befindet, im Matsch glänzen. Es ist kalt. Wir wollen unsere Schuhe nicht ausziehen, aber wir sind schließlich eine Stunde ins Sauerland gefahren. Natürlich werden wir unsere Schuhe ausziehen und natürlich werden wir bei 13 Grad Außentemperatur ins Freibad springen. Das macht halt einen Triathleten aus. Also gebe ich das meckern dran und füge mich meinem Schicksal.
Auf ins Wasser, kurz einschwimmen und dann ertönt auch schon das Startsignal. Los geht’s. Alles ist vergessen, es zählt nur noch der Wettkampf.
Na gut ich ärgere mich bei jedem Kraulschlag, dass ich meine Ohrenstöpsel in der Wechselzone vergessen habe, aber deswegen den Start zu verpassen wäre auch doof gewesen. Nach 500 Metern ist das Schwimmen schon vorbei. Ich bin ganz zufrieden mit meiner Zeit, sehe sogar noch Uli zu seinem Rad rennen. Natürlich ist er schon lange weg, als ich meinen, doch etwas längeren Wechsel, abgeschlossen habe. Schließlich muss man auf alles vorbereitet sein, man weiß ja nie was auf 20 km Radweg alles passieren kann. Auf geht’s  ca. 3 Kilometer bergauf und dann wieder runter und das Ganze 3-mal. Obwohl ich im Vorfeld großen Respekt vor der anspruchsvollen Radstrecke hatte, bin ich sehr begeistert. Die Strecke macht einfach Spaß. Mehrfach sehe ich Marc und Uli, weiß aber, dass ich an die Zwei nicht mehr herankommen werde. Nach ca. einer Stunde sind die 20 km Rad auch schon wieder vorbei.
Es geht auf die Laufstrecke. Welche entgegen der Ankündigung von Christian, (für den ich eingesprungen bin), überhaupt nicht flach ist. Es geht also schön bergauf und bergab. Ich bin kein Fan von bergigen Laufstrecken. Trotz meiner Abneigung läuft (Achtung Wortspiel) es ziemlich gut, zumindest für meine Verhältnisse. Auch hier begegne ich Uli und Marc. Ich bin ein wenig beruhigt, dass die Beiden nicht schon lange im Ziel auf mich warten. Also jetzt nochmal Zähne zusammen beißen und dann habe auch ich es geschafft. Als ich im Ziel ankomme warten die Männer natürlich bereits auf mich. Ich freue mich die Beiden zu sehen und gebe auf den letzten Metern nochmal Gas. Als Belohnung gibt es ganz viel Wasser und Bananen. Uli finishete das Rennen mit einer Zeit von 1:30, Marc war nach 1:36 fertig  und ich bin nach 1 Stunde und 49 Minuten im Ziel. Wir gratulieren uns gegenseitig und freuen uns, über den tollen gemeinsamen Wettkampf. Danach geht’s ab unter die Dusche. Für Uli gibt die obligatorische Currywurst, die er sich nach der tollen Leistung auf jeden Fall verdient hat. Abschließend kann ich sagen, dass es trotz anfänglich nicht so optimaler Stimmung ein super Wettkampf war. Altena war mein 3. und letzter Wettkampf in meiner 1. Landesligasaison bzw. in meiner ersten Triathlonsaison überhaupt. Während des nächsten Ligawettkampfes in Hückeswagen befinde ich mich „leider“ im Urlaub. Für den Start in Hückeswagen wünsche ich, Uli, Christian, Johannette und Florian viel Erfolg. Ich freue mich schon auf die Saison 2017, in der wir hoffentlich zusammen auch viele tolle Wettkämpfe erleben werden.
Tanja

Ergebnisse

2. Ligastart für das TriTeam
32. Kamener Sparkassentriathlon

Der Kamener Triathlon war für Tanja, Uli und Christian ein voller Erfolg.
Glückwunsch zur tollen Leistung!


Ergebnisse

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